Der Nachmittag, an dem jemand zu Hause ist
Ein Möbeltransport scheitert selten am Gewicht und oft am Kalender. Das neue Sofa steht im Möbelhaus und soll in die Wohnung, der Schrank soll zur Tochter nach Garching, die Waschmaschine kommt aus dem Keller der Eltern. In allen drei Fällen braucht es jemanden, der an beiden Adressen aufschließt, und berufstätige Haushalte können das werktags vormittags nicht.
Deshalb steht auf dieser Seite das Randfenster an erster Stelle und nicht als Nachgedanke. Es liegt Montag bis Freitag, 6 bis 8 und 17 bis 21 Uhr und deckt damit die Zeit ab, in der man zu Hause ist. Mit Transporter und zwei Kräften kostet es 69 € je Stunde; bei einer Mindestzeit von 2 Stunden sind das 138 € für den ganzen Termin.
Wer tagsüber frei bekommt, nimmt das Tagfenster und zahlt je Stunde weniger. Wer am Samstag Zeit hat, nimmt das Wochenendfenster. Die Spalte richtet sich nach Ihrem Tag, nicht umgekehrt, und keine der drei ist für uns ein Sonderfall.
Was eine Stunde in den drei Fenstern unterscheidet
Transporter und zwei Kräfte kosten im Tagfenster 61 € je Stunde, im Randfenster 69 € je Stunde und im Wochenendfenster 76 € je Stunde. Vom Werktag zum Abend sind das 8 € je Stunde Unterschied, vom Werktag zum Wochenende 15 € je Stunde.
Für einen zweistündigen Transport bleibt der Unterschied damit überschaubar. Rechnen Sie ihn gegen die halbe Stunde Urlaub, die Sie sonst nehmen müssten, und gegen die Fahrt, die Sie selbst machen würden. Zum Vergleich: Der Transporter mit nur einer Kraft am Steuer kostet im Tagfenster 40 € je Stunde, für 3 Stunden also 120 €; die Kraft am Steuer packt dabei mit an, trägt den Schrank aber nicht allein die Treppe hoch.
Reicht ein Transporter nicht, lässt sich ein zweiter auf dieselbe Tour setzen. Er kostet im Tagfenster 15 € je Stunde, in 3 Stunden also 45 € zusätzlich, und ist nur zusammen mit dem ersten Wagen buchbar. Für sperrige Stücke ist meistens der Siebeneinhalbtonner die bessere Antwort: mit zwei Kräften 81 € je Stunde am Abend, bei 2 Stunden Mindestzeit 162 €.
Schwere Einzelstücke werden getragen, nicht geschoben
Ein Kleiderschrank, eine Eckcouch, eine Waschmaschine, eine Werkbank oder ein leer gefahrenes Aquarium sind die Stücke, bei denen Haushalte selbst aufgeben. Sie werden mit Spanngurten aufgenommen, auf der Treppe von Hand geführt und auf der geraden Strecke mit der Sackkarre bewegt. Decken kommen über jede Kante, bevor etwas durch eine Tür geht.
Die Waschmaschine braucht ihre Transportsicherung, sonst schlägt die Trommel. Liegt das Werkzeug dafür nicht mehr im Haus, sagen Sie es vorher, wir bringen passendes mit. Beim Aquarium gilt dasselbe wie bei jedem Glasmöbel: leer, trocken und einzeln gefahren, nicht zwischen Kartons geklemmt.
Entscheidend ist nicht das Gewicht, sondern der Weg. Eine Wendeltreppe, eine Haustür mit Windfang oder ein Flur mit Heizkörper kosten mehr Zeit als zwanzig Kilo mehr Möbelgewicht. Nennen Sie solche Stellen am Telefon, dann planen wir die dritte Kraft ein, statt sie am Termin zu vermissen.
Zwei Adressen in einem Termin
Der häufigste Möbeltransport hat zwei Stationen: einmal aufladen, einmal abladen, dazwischen eine Fahrt. Innerhalb des Gebiets sind diese Fahrten kurz. Nach Oberschleißheim sind es 4,2 km, nach Eching 8,3 km, nach Garching bei München 13,9 km, nach Ismaning 18,7 km und nach Hallbergmoos 20,9 km.
Im eigenen Gebiet - Oberschleißheim, Garching, Eching, Ismaning und Hallbergmoos - ist der Weg zu Ihnen im Betrag enthalten. Führt der Auftrag darüber hinaus, beziffern wir die Fahrt vorab und sie steht einzeln im Angebot.
Wenn das Stück aus einem Möbelhaus kommt, brauchen wir die Abholnummer und die Öffnungszeit der Warenausgabe. Wenn es zu Verwandten geht, brauchen wir die Telefonnummer der Person, die dort aufschließt. Mehr nicht, aber diese beiden Angaben sind der häufigste Grund, warum ein Wagen vor einer verschlossenen Tür steht.